Wer Urlaub auf den Philippinen plant, hat sich bestimmt schon auch über die dortige Währung und das Thema Geld Gedanken gemacht. Außerdem zwingt sich natürlich auch die Frage auf, wie man am besten vor Ort an sein Geld kommt. Alle Infos zum Thema Geld auf den Philippinen habe ich dir hier übersichtlich zusammengefasst. Dabei behandle ich nicht nur typische Urlauber-Fragen, sondern gehe auch auf typische Expat Probleme rund ums Geld auf den Philippinen ein.
Inhaltsverzeichnis
Geld auf den Philippinen im Urlaub: Infos
In diesem ausführlichen Ratgeber rund um das Thema Geld auf den Philippinen findest du meine persönlichen Tipps rund um die Geldversorgung auf Reisen in diesem wunderbaren Land. Inzwischen bereise ich die Philippinen seit über 10 Jahre in der Regel mindestens einmal pro Jahr und kann dir hier meine Erfahrungen aus erster Hand wiedergeben. Da ich den Beitrag für Ende 2025 auch komplett überholt habe, findest du hier aktuelle Infos zum Geld auf den Philippinen, den gerade hier hat sich viel getan.
1. Die Währung auf den Philippinen
Auf den Philippinen ist der philippinische Peso die offizielle Währung, mit der man im Gegensatz zu einigen anderen südostasiatischen Ländern, überall Alltag zahlen kann / muss. Ein philippinischer Peso entspricht 100 Centavos. Der philippinische Peso wird offiziell mit PHP abgekürzt.
Der Wechselkurs Euro zu philippinischem Peso schwankte im Jahr 2014 zwischen 52 und 62 Peso je Euro.
Derzeit bekommt man für 1 Euro ungefähr 67 PHP (Stand 09/2025)
Den aktuellen Währungskurs Euro / philippinischer Peso findest du hier.
2. Was kostet wieviel auf den Philippinen?
Um während des Urlaubs auf den Philippinen nicht auf Abzocktricks hereinzufallen, ist es wichtig die Preisstruktur des Landes zu kennen und so ein Gefühl für das Geld zu bekommen. Im Folgenden habe ich dir eine grobe Übersicht der monatlichen Kosten auf den Philippinen für einen Expaten zusammengefasst:
- Miete für ein einfaches Haus oder Apartment (Einheimischer Preis): 40 -110 Euro oder 2.500 bis 6.000 PHP pro Monat
- Stromkosten: 18 – 55 Euro oder 1.000 bis 3.000 PHP pro Monat
- Lebensmittel für 2 Personen im Monat: 110 Euro oder 6.000 PHP pro Monat
Generell kann man auf den Philippinen als Expat mit 600 Euro schon relativ gut Leben. Wer einen aufwändigeren Lebensstil pflegt, sollte mit guten 1,200 Euro im Monat locker auskommen.
Beispielgehälter auf den Philippinen:
Zusätzlich ist natürlich auch immer das monatliche Gehalt der Einheimischen eine interessanter Indikator um ein Gefühl für den Wert der Währung zu bekommen. Hier eine kleine Übersicht über durchschnittliche Gehälter auf den Philippinen:
- Dienstmädchen: 2.000 PHP / Monat
- Gärtner: 2.000 PHP / Monat
- Krankenschwester: 5.000- 12.000 PHP / Monat
- Computer Techniker: 8.000 – 15.000 PHP / Monat
- Ein Manager kommt auf gute 40.000 PHP / Monat
3. Andere Währungen auf den Philippinen
Andere Währungen spielen auf den Philippinen eine eher untergeordnete Rolle und das Tauschen in die Landeswährung PHP ist somit Pflicht! Hin und wieder kann man wohl auch mit US-Dollar bezahlen, dies hat aber eigentlich immer einen schlechteren Wechselkurs zur Folge. Deshalb ist davon eigentlich eher abzuraten. Inzwischen ist das Bezahlen mit ausländischen Währungen im Land sogar eher unüblich geworden.

Geld abheben auf den Philippinen am ATM / Geldautomat
Auf den Philippinen ist es zumindest in den größeren Ortschaften kein Problem an den vielen vorhanden Geldautomaten (ATMs) an Geld zu kommen. An den meisten Bankomaten werden allerlei Kreditkarten oder Maestro Karten akzeptiert, welche mit dem Maestro oder Cirrus Symbol ausgestattet sind.
Allgemein ist eine Kreditkarte das beste Mittel um auf den Philippinen Geld abzuheben. Abseits der größeren Städte und Touristenzentren kann es aber schonmal schwierig werden mit der ausländischen Karte Geld abzuheben, da viele Automaten nur die einheimischen Karten akzeptieren. Wer also längere Zeit auf kleineren Inseln unterwegs ist und sich abseits der Touristenströme oder modernen Städte aufhält, sollte auf jeden Fall für einen ausreichenden Bargeld Bestand sorgen. In vielen kleineren Resorts und Unterkünften werden zudem keine Kreditkarten akzeptiert.
An folgenden Orten ist eine Geldversorgung mit der Kreditkarte aber zu 100% unproblematisch:
- Manila
- Angeles City
- Subic
- Boracay
- Cebu (gesamte Insel und insbesondere Moalboal)
- Panglao
- Puerto Galera
- Siargao
- Touristenzentren von Palawan
Die Besonderheiten philippinischer Bankautomaten: Wer an Geldautomaten auf den Philippinen Geld abheben möchte sollte sich über folgende Eigenheiten im Klaren sein. So ist je nach betreibender Bank ein Auszahlungslimit von 4.000, 5.000 oder 10.000 Peso pro Abhebevorgang eingerichtet.
Wenn du also beispielsweise an einem ATM auf den Philippinen mit deiner Kreditkarte einen Betrag von 40.000 Peso abheben möchtest, musst du also mindestens 4-mal den Abhebevorgang durchführen. Das bedeutet im Endeffekt, dass du leider in diesem Fall auch mindestens 4-mal die Automatengebühren in Höhe von ca. 5 Euro pro Abhebevorgang bezahlen musst. Im Endeffekt sind das mehr als 20 Euro.
Das Limit an den Bankautomaten hat im Allgemeinen nichts mit dem auf deiner Kreditkarte zu tun. Beide sind voneinander unabhängig gültig.
Die beste Kreditkarte Philippinen
Nicht alle Kreditkarten funktionieren reibungslos an Bankautomaten auf den Philippinen. Mit der DKB Reisekreditkarte* der deutschen Kreditbank bist du aber bestens gerüstet. Diese funktioniert zu 100 % an den Automaten der Philippine National Bank, Metrobank, Bank of China, Banco de Oro oder der RCBC Bank.
Zudem garantiert die DKB Visa Karte eine kostenlose Verfügung von Bargeld im Ausland. Zwar bezahlst du am Automaten vor Ort die geforderten Automatengebühren in Höhe von ca. 5 Euro, diese Gebühren werden aber NICHT von der DKB erhoben, sondern an den Automaten vor Ort.
Meiner Meinung nach ist die VISA der DKB Bank mit die beste Kreditkarte für Reisen auf die Philippinen. Die Karte funktioniert nachweislich an vielen Automaten, die Abhebung ist kostenlos und die Konditionen einfach nur gut.
Hier kannst du ein kostenloses Girokonto mit Visa Kreditkarte für die Philippinen eröffnen*
Tipp: Als Backup oder Alternative empfehle ich auch immer die N26 Karte*, die in der Basis kostenlos ist und ebenfalls günstige oder gebührenfreie Abhebungen (je nach Plan) im Ausland erlaubt. Ich nutze die N26 schon viele Jahre und hatte in KEINEM einzigen asiatischen Land Probleme mit dieser Karte.
Geld wechseln Philippinen
Wenn du mit etwas Bargeld auf die Philippinen reisen möchtest und dich nicht erst vor Ort damit eindeckst, ist das Geldwechseln in Banken oder offiziellen Wechselstuben auf den Philippinen empfehlenswert. Auch am Flughafen ist der Wechselkurs vernünftig. Generell sind die Kurse an offiziellen Stellen fair. Wer sich einen Überblick verschaffen will, kann im Internet mit dem Smartphone vor Ort oder einen Tag vor Anreise den Tagesaktuellen Wechselkurs auf den Philippinen checken und so abschätzen, ob es lohnenswert ist einen größeren Betrag zu Tauschen.
Vorsicht ist vor den Straßenwechslern geboten! Die Wechselkurse sind eigentlich immer sehr viel schlechter und du wirst oftmals über das Ohr gehauen!
Trinkgeld Philippinen
Ein Trinkgeld ist auf den Philippinen immer willkommen. Angemessene Trinkgelder liegen im Bereich von 10% des Rechnungsbetrages. Bei großer Sympathie, oder sehr guter Arbeit bzw. Service können auch mal 15% angemessen sein. Das Regel für das Trinkgeld kann im Restaurant ebenso angewandt werden, wie auch im Hotel oder Taxi. Viele Restaurants haben eine Service-Charge auf der Rechnung, mit dieser ist das Trinkgeld bzw. die Kosten für das Personal abgegolten.
Achtung: Trinkgeld ist keine Pflicht und wenn du nicht zufrieden bist, kannst du das auch zum Ausdruck bringen. Wenn aber alles passt, ist eine kleine Gabe niemals schlecht und wird von den Einheimischen dankend honoriert.

Der richtige Umgang mit Geld auf den Philippinen
Die Philippinen sind ein sehr armes Land, das auch unter etlichen Katastrophen gelitten hat. Viele Menschen nagen am Hungertuch und haben keine gesicherte Existenz. Deshalb ist es immer ratsam mit Geld nicht anzugeben. Dies zieht nur unnötig Aufmerksamkeit nach sich und ist wohl in Betracht der Umstände äußerst unangemessen. Wer protzt und prahlt, braucht sich am Ende auch nicht wirklich wundern, warum er überfallen wurde.
Die Philippinen sind im Allgemeinen besonders in den Touristengebieten relativ sicher. Mit Diebstählen oder Überfällen sollte aber besonders außerhalb dieser „sicheren Gebiete“ oder in ärmeren Vierteln Manilas (besonders nachts) gerechnet werden. Trage deshalb niemals sehr große Geldbeträge mit dir herum. Besser ist es Geld und Kreditkarte sicher im Hotelsafe zu deponieren.
Falls es zu einem Überfall kommen sollte (eher unwahrscheinlich) empfehle ich auf jeden Fall das geforderte Hab und Gut widerstandslos herauszugeben und mit offenen Karten zu spielen. Gerade auch deshalb sollten niemals teuerer Schmuck oder andere Prestigeobjekte zur Schau gestellt werden.
Insgesamt hat sich aber auf den Philippinen viel geändert und das allgemeine Sicherheitsgefühl finde ich inzwischen um Welten besser (auch in Manila) als bei einem ersten Besuch in dem Land.
Devisenbestimmungen Philippinen
Wer mit viel Bargeld auf die Philippinen Anreisen möchte, braucht sich keine Sorgen machen! Die Einfuhr von Devisen in die Philippinen ist unbeschränkt erlaubt. Beträge, die größer als 10.000 USD sind, müssen und sollten beim Zoll definitiv deklariert werden. So erhältst du ein Dokument, das bescheinigt, dass das Geld im Ausland verdient und eingeführt wurde. Das kann später bei der Ausfuhr Probleme vermeiden!
Philippinische Peso dürfen nur bis zu einem Betrag von 10.000 PHP ein- und ausgeführt werden. Für höhere Summen bedarf es der Zustimmung der Zentralbank.
Konto eröffnen Philippinen
Gerade Langzeitreisende oder Expats sollten über eine Eröffnung eines Kontos auf den Philippinen nachdenken. Diese ist prinzipiell recht unproblematisch möglich und mittels Reisepasses und Alien Certificate of Registration, welches durch die Immigration ausgestellt wird, auch schnell erledigt.
Allerdings sollten bei jedem Bankbesuch lange Wartezeiten einplant werden. Größere Summen würde ich jedoch nach wie vor auf einem deutschen Onlinekonto wie dem der DKB* oder N26* deponieren. Dort sind die Einlagen abgesichert und schnell und unkompliziert via Kreditkarte verfügbar. Philippinische Konten empfehlen sich für kleinere Beträge und gemeinsame Konten mit Lebenspartnern.
Hast du noch Fragen oder Ergänzungen zum Thema Geld auf den Philippinen? Hinterlasse einen Kommentar!


5 Kommentare
Bitte die Angaben ueber die DKB kreditkarte updaten, da die Abhebung vom ATM nicht mehr Kostenfrei erfolgt.
Wird gemacht. Danke für die Anmerkung 🙂
Hallo Marvin,
warum begibst Du Dich auf den Pfad des Erklärungspflichtigen???
Es gibt auf dieser unserer Erde halt „Solche und Solche“.
Gruss
H. T.
Warum sollte ich keine größeren Beträge als Deutscher überweisen?
Sind die auf einmal verschwunden?
Bestehlen die Banken ihre Kunden?
Danke und Gruß
Joachim
Hallo Joachim,
fieberhaft habe ich die Aussage gesucht, in der ich behaupte, dass deutsche Staatsbürger keine größeren Beträge überweisen sollten. Diese hab ich zwar nicht gefunden, ich denke aber deine Frage bezieht sich auf diesen Absatz:
„Allerdings sollten bei jedem Bankbesuch lange Wartezeiten einplant werden. Größere Summen würde ich jedoch nach wie vor auf einem deutschen Onlinekonto wie dem der DKB deponieren. Dort sind die Einlagen abgesichert und schnell und unkompliziert via Kreditkarte verfügbar. Philippinische Konten empfehlen sich für kleinere Beträge und gemeinsame Konten mit Lebenspartnern.“
In diesem Abschnitt ermutige ich niemanden nicht viel Geld auf die Philippinen zu transferieren. Natürlich bleibt das jedem selbst überlassen. Ich habe mein Geld aber lieber auf einem deutschen Konto auch mit dem Hinblick auf Sicherheit wegen der Möglichkeit des Kartenverlusts oder anderen betrügerischen Machenschaften. Kurzum gesagt: Natürlich bestehlen die Banken ihre Kunden nicht! Auf einmal verschwunden ist aber mit Sicherheit schon so mancher Betrag durch betrügerische Machenschaften oder zu viel Gutgläubigkeit.
Liebe Grüße,
Marvin